Spendenaktion: Wegweiser für den Simultankirchen-Radweg

Pfarrer Pauckstadt-Künkler mit Radwegweiser

Im Advent soll der Funke überspringen. Das wünscht sich auf jeden Fall Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler vom Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz e.V. Denn der startet am 2. Dezember mit einer besonderen Aktion. Um im kommenden Jahr Wegweiser entlang des Simultankirchen-Radweges aufstellen zu können, will er möglichst viele Menschen begeistern.  

Das Werkzeug dafür stellt die Sparkasse Oberpfalz Nord zur Verfügung: die Website „99Funken“. 99Funken ist eine Crowdfunding-Plattform im Internet, die als Initiative der Sparkasse Oberpfalz Nord gestartet wurde. Ihr Ziel ist es, das Engagement von Vereinen und Institutionen zu unterstützen und damit gleichzeitig die Region zu fördern. Die Idee dahinter: Eine große Menge an Menschen (engl. Crowd) lässt durch viele kleine Beiträge ein gemeinnütziges Projekt wie die Beschilderung des Simultankirchen-Radweges Wirklichkeit werden.
„Das ist eine tolle Möglichkeit für unsere ganze Region. Wenn viele zusammenhelfen, dann können wir das Projekt gemeinsam stemmen“, ist Pfarrer Pauckstadt-Künkler überzeugt. Die erste Hürde sei, die Schwelle von 1.000 Euro zu knacken. Ziel sei es, bis 15. Januar 8.000 Euro einzusammeln. Dass die Sparkasse Oberpfalz Nord hierzu etwas beitragen wolle, freut den 1. Vorsitzenden des Fördervereins sehr.

Denn die Wegweiser entlang der zehn Radrouten sind nicht nur ihm ein großes Anliegen. Auch Konrad Schornbaum, Pfarrer an den beiden Simultankirchen in Eschenfelden und Königstein (Lkr. Amberg-Sulzbach), unterstützt das Projekt: „Wir haben immer wieder von Radlern die Frage gehört, warum man die Strecken des Simultankirchen-Radweges nur im Internet findet. Das soll sich nun ändern.“ Eine professionelle Beschilderung sei zudem die Voraussetzung dafür, um den Simultankirchen-Radweg auch überregional bewerben zu können. Das trage dazu bei, die touristische Attraktivität der Oberpfalz zu stärken, sind sich Pauckstadt-Künkler und Schornbaum einig.
Deshalb hoffen sie nun, dass möglichst viele Leute einen Blick auf die Website www.99funken.de werfen. Pfarrer Pauckstadt-Künkler: „Für alle, die einen Beitrag zur Verwirklichung geben, haben wir uns kleine Überraschungen überlegt. Es würde uns freuen, wenn der Funke überspringt!“